wie du MeditationslehrerIn wirst

pic: JOYA YOGA CONVENTION 2018 SUNSET YOGA MEDITATION

 

liebe leserInnen, liebe auf-dem-weg-seiende,

hast du dir schon mal überlegt, wie es wäre yogalehrerIn/meditationslehrerin/achtsamkeitslehrerIn zu sein?

hast du nach ausbildungen gegoogelt und es dann wieder sein gelassen?

weil es jetzt noch nicht passt, zu teuer ist, du doch zu wenig zeit hast, erst mal abwarten möchtest, man ja nicht genau weiß auf welche/n lehrerIn, leute man dort trifft, eventuell über sich dinge erfährt, die man eher nicht wissen möchte, du nicht spirituell abgehoben erscheinen möchtest und deshalb zögerst, veränderungen mit so einer ausbildung einhergehen können…

kenne ich alles. bei mir ist das jetzt einige jahre her – ich kann mich sehr gut an den beginn der entwicklung zur ganzheitlichen trainerin erinnern – ich will hier mit dir teilen, was und wie ich mir alles überlegt habe und wie dein vorhaben gelingen kann, vielleicht auch eine ausbildung zu machen. bei mir war es so – als moderatorin/model/journalistin habe ich mich ab einem gewissen zeitpunkt in meiner freizeit mit:

ernährung, bewegung und (aktiver) entspannung nachhaltig und ganzheitlich auseinandergesetzt und in allen bereichen viel ausprobiert, gelesen und intensive ausbildungen gemacht. mit dem wunsch für mich mehr wohlgefühl zu kreieren und mit der intention meinen weiteren (beruflichen) lebensweg so zu gestalten. ab einem bestimmten punkt war es logisch für mich nach entspannungstechniken, die in einen urbanen lifestyle integrierbar sind zu suchen. das passierte einfach.

betreffend meditations-achtsamkeits-ausbildung war die suche am zähsten für mich. um das auch unterrichten zu können, wertschätzend und gewinnbringend anderen menschen weiterzugeben, ging ich ganz sensibel, mit plan aber auch intuitiv vor. meine wahl fiel auf die meditations/achtsamkeits lehrerInnen ausbildung der schule für meditative lebensführung.mehr dazu ab punkt 4. im blogeitrag.

 

wie du meditations- und achtsamkeitslehrerIn wirst – bzw. du es schon bist

1. can you hear the call?

falls du immer häufiger mit dem gedanken spielst:

  1. dich ganzheitlich weiterzuentwickeln und spirituell zu wachsen (ich habe nichts mehr gegen dieses wort – es bedeutet anzuerkennen, dass es mehr gibt als sich manifestierte gedanken)
  2. dich beruflich zu erweitern/verändern
  3. einfach mehr meditieren möchtest
  4.  neue, gleichzeitig gleichgesinnte menschen kennenzulernen
  5. gefördert und gefordert zu werden auf bisher vernächläsigten ebenen
  6. kompetent unterstützt und begleitet wirst
  7. dich menschlich berühren zu lassen
  8.  selbsterfahrung intensiv zu erleben
  9. altes loszulassen und dich auf neues einzulassen – du aber nicht genau weißt wie du das angehen sollst?
  10. du mehr freude in deinem leben spüren/zulassen willst

dann ist es zeit. dann würde ich sagen  – setze dich mal hin, überlege dir was du von einer ausbildung in diese richtung erwartest. schonungslos. schreib‘ es auf – leg‘ ein weißes blatt papier vor dich hin und schreib drauf los. was erwartest du dir – was ist realistisch, was wird von deinem ego gelenkt, was könnte an schönem und befreiendem, an einsichten und aussichten für dich drinnen sein? viele meiner vorstellungen und alten herangehensweise wurde während der ausbildung zur meditations/achtsamkeitslehrerin auf den kopf gestellt – aber ein kleiner plan zu beginn kann nicht schaden.

 

2. gleich vorweg

yoga- meditation- achtsamkeitslehrerInnen-ausbildungen lösen keine probleme. aber du siehst auf diesem weg eventuell klarer was ist und kannst stabiler, selbstbestimmter, konstruktiver und freudvoller deinen weg gehen.

wer die ausbildung macht um sich und/oder andere zu therapieren ist meiner meinung nach auf dem holzweg.

 wie sagte mein lehrer wolfgang anand kaschel: „wir sind nicht auf der welt um andere zu therapieren. „

 

3. was passierte mit mir während der ausbildung?

zur ruhe zu kommen, viel neues zu erfahren, wissen vernmittelt zu bekommen, sich mit sich selbst zu verbinden, sich auf die gruppe, den lehrer einzulassen – da geht sehr viel ab. es bewirkte auf jeden fall ein „mehr“ für mich. mehr sehen was ist. schönes und weniger schönes. es wurden dinge schneller sichtbar, die eben verborgen waren. nebengeräusche werden reduziert. und an einem bestimmten punkt steht die freude ganz groß und breit da.

 – das erlernen/erleben verschiedenster mediations- achtsamkeitstechniken ermöglichte mir tiefe einsichten. ganz wichtig ist es das zu erleben/zu erfahren – was machen bestimmte meditationen mit mir/mit mir in der gruppe/mit der stimmung in der gruppe – das brauchst du auch später um andere menschen zu unterrichten. was spricht mich an, was weniger – nicht bewertend erleben – ein unglaubliches erlebnis für mich war das!

 – weniger in die bewertung zu gehen – dennoch offen zu sein, mehr in der oft strapazierten „mitte“ anzukommen. das ist/war oft erfreulich, oft schmerzhaft. durch diese reise wächst die eigene stärke – das annehmen der selbstverantwortung.

ich habe es bei mir selbst erlebt, bei anderen in der ausbildung wahrgenommen und in den ausbildungen, wo ich assistiere immer wieder erlebt: das ganze/die ganze intensive auseinandersetzung/die eigene präsenz erzeugen oft widerstand und das kann weh tun. hier kommt die entwicklung in gang. daher ist es so enorm wichtig, dass dich jemand verständnisvoll begleitet. meine gedanken dazu – bleib auch an diesen tagen/in diesen momenten ganz bei dir. stelle dich den empfindungen. suche nicht im außen. mache niemanden verantwortlich – auch nicht dich selbst. versuche niemanden, der es nicht verstehen kann, zu erklären wie es dir warum geht – es ist etwas in dir, das mit stiegernder meditationspraxis eine ganz andere güte bekommt. das hat aus meiner sicht auch mit selbstdisziplinierung und geduld und sein lassen zu tun. keine sorge du bleibst dennoch aktiv und es löst wie gesagt keine probleme per se – aber deine kraft wird wachsen – vielen auch wichtig: ja, dein handeln/arbeiten kann effizienter werden – deine prioritätensetzung kann sich ändern. viel neues kann entstehen. man muss nicht in den wald ziehen oder nackt durch die gegend laufen – spirituelle abgehobenheit wurde in meiner ausbildung nicht praktiziert/gefördert.

4. weitere gedanken vor der auswahl der ausbildung

  1. die ausbildung/das training muss leistbar sein
  2. die kursdauer absehbar – ich wollte keine dreijährigen kurs, dennoch eine kompetente vermittlung von umfangreichen wissen und raum für erfahrungen, also am besten intensivkurse an verlängerten wochenenden oder abends innerhalb einiger monate/eines jahres
  3. die lehrerin/der lehrer soll mehr als ansprechend sein, ebenso das programm
  4. die leherin/der lehrer hat eine tiefgreifendes wissen und fähigkeit dieses wissen didaktisch/methodisch freundlich offen zu vermitteln
  5. wieviele stunden müssen absolviert werden um den kurs positiv abzuschließen – also was passiert wenn ich mal nicht kann, (wann) können die einheiten nachgeholt werden?
  6. wieviele teilnehmerInnen gibt es ca.? ich wollte mich nicht in der gruppe verstecken können – ganz gezielt und aktiv eine ausbildung machen und nicht durchmarschieren ohne aufzufallen

JOYA YOGA CONVENTION 2018 nana-livy (4) und ich führen eine aktive yoga meditation mit hunderten yogis

5. gegoogelt und gegoogelt – oder im außen aufhören zu suchen

immer wieder habe ich über einige wochen im internet gesucht und dabei ist mir eine ausbildung immer wieder untergekommen:

meditations-achtsamkeitslehrerInnen mit wolfgang anand kaschel – vier module in sechs monaten, abschluss mit anerkanntem zertifikat, verschiedenste medtationstechniken ohne institutionellen/religiösen hintergrund, weltanschauungsneutral, mit themenpunkten: wie aktive meditation, gehmeditationen, schweige-wochenende, berufliche zukunft  als meditationslehrerIn, gesetzliche fakten, gewerbeschein ja/nein? und vieles mehr. eine genau aufstellung der inhalte findest du hier. es ist gleichzeitig der link zu den nächsten ausbildungen/retreats in ganz österreich/deutschland und der schweiz.

ich erinnere mich an die ersten einheiten – es war schwierig für mich über einen langen zeitraum am boden zu sitzen. sowohl psychisch, als auch physisch schwierig. ich musste mich oft strecken und bin oft bei den meditationen – vorallem bei den geführten übungen eingedöst. auf meine frage, warum das passierte, meinte wolfgang:“es isst jetzt, wei es isst.“ er lächelte dabei sanft. mein geist und körper wollten sich ausruhen – an fokus war noch nicht zu „denken“. so bin ich durch die wochen geflogen, beflügelt von den neuen ansätzen, menschen und dem profunden lehrer. wolfgang weiß natürlich sehr viel, hat viel erfahrung – aber das beste war und ist an ihm – er ist in den retreats/ausbildungen fördernd, fordernd, spricht auch dinge an, die unangenehm sind, übetreibt es dabei aber nie. er ist sebst sehr offen und ich habe ihn bei den ausbildungen lachend und weinend gesehen. ein geschenk, sind doch die meisten tarinerInnen darauf bedacht so stark wie möglich rüberzukommen. dieses verhalten, diese herangehensweise empfinde ich wie gesagt als großes geschenk.

wolfgang ist ein glücksfall von einem lehrer und er hat mir definitiv geholfen mir selbst als trainerin viel zuzutrauen, zu erlauben und anzugehen. er ist ganz klar eine coach-ausnahme, wie ich sie in all den jahren an als journalistin, model und moderatorin selten getroffen habe. ganz direkt gesagt: er drückt dir nichts rein. in diesem kurzen video, lernst du seinen didaktischen zugang kennen:

 

6. achtsamkeitsübung: danken 

lieber wolfgang, DANKE,

  1. dass du nie dein verständnis während der ausbildung, den fortbildungen verlierst
  2. dass du auch mal sagt – ich habe da jetzt keine antwort dazu
  3. dass du stille einen raum in der ausbildung gibst
  4. dass du deiner intuitiven, profunden methodik vertraust
  5. dass du den rahmen und darin viel raum bietest
  6. dass du ganz bei dir bleibst und mitfühlst
  7. du so viel tolle, berührende und auch LAUTE musik in deine ausbildungen packst – YEAH! hier der link zu wolfgangs youtube kanal und seiner persönlichen music playlist
  8. du das lebst, was du weitergibst
  9. du zuhörst
  10. du deinen dialekt nicht ablegst – bayerisch ist ja der schönste dialekt österreichs. SPECIAL: am ende des eintrags habe ich eine body scan audiodatei angefügt – es ist eine von wolfgang geführte achtsamkeitsübung, die ich sehr, sehr liebe

immer wieder habe ich mir, vorallem gegen ende der ersten ausbildung bei wolfgang und dann während seiner weißen tantra- und bewusstseinslehrerInnen ausbildung vorgestellt, wie ich das wohl vor zehn jahren als model/moderatorin bewertet hätte.

heute passt es gut und ich kann mich immer mehr auf die spannendsten techniken und danksagungen 😉 einlassen, sie in der gruppe und für mich ausprobieren und dann selbst unterrichten. ich wünsche jedem von herzen auf dieser reise so einen ausbilder. ich freue mich, wenn genau du dich angesprochen fühlst und vielleicht durch diesen blogpost ermutigt wirst deinen weg  konkreter zu gehen. 

GRWO AND GLOW sat nam eure regina joti ananda

body scan wolfgang anand kaschel

geführte achtsamkeitsübung

Author: Regina

be real. eat real. act real.

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